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Carsten Curator

Novelle

Belletristik

Standort:

Verfasser:
Storm, Theodor

Verfasser Angabe:
Theodor Storm

Verlag:
Reclam jun.

Erscheinungsort:
Stuttgart

Jahr:
1971

Umfang:
85 S.

ISBN:
3-15-006054-0

Reihe:
Reclams Universal-Bibliothek
Reclam

Inhalt:
In einem friesischen Hafenstädtchen lebt in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein kleinbürgerlicher, aus bescheidenen Verhältnissen stammender Mann namens Carsten Carstens mit seiner Schwester im von den Eltern ererbten Haus in besserer Wohnlage. Carstens hatte sich autodidaktisch etwas Bildung erworben und wurde deshalb aufgrund seines lauteren und ehrenhaften Charakters von seinen Mitbürgern oft um eine Art Vermögensverwaltung gebeten. In diesem Zusammenhang wurde ihm der Beiname "Curator" verliehen, der auf Carstens' Tätigkeit Bezug nimmt. Anlässlich eines Todesfalles, bei dem Carstens wiederum mit der Sichtung und Ordnung der Vermögenslage der unmündigen Erbin betraut wird, entsteht aus dem Pflegschaftsverhältnis eine engere Beziehung, die letztendlich in die Ehe zwischen Carstens und der weitaus jüngeren Juliane mündet. Aus dieser Ehe geht der gemeinsame Sohn Heinrich hervor, der vor allem das liebe, aber leichtfertige und sorglose, unstete Wesen seiner Mutter geerbt hatte. Juliane stirbt indessen im Kindbett und kann somit auf die weitere Erziehung des Sohnes keinen Einfluss nehmen. Mutterstelle vertritt Carstens' Schwester Brigitte, die ein kleines Wollgeschäft für ihren Bruder führt. Heinrich wächst zusammen mit einem Mündel Carstens' auf - dessen Ziehtochter Anna. Diese ist nicht nur von berückender Schönheit, Storm zeichnet sie als liebevoll, treu und selbstlos. Carstens versucht unentwegt, die Wege seines Sohnes in ein solides Berufsleben mit dem Ziel einer gesicherten Existenz zu ebnen. Heinrich aber setzt das Erreichte immer wieder auf's Spiel, indem er mal anvertraute Gelder beim Glücksspiel veruntreut, mal gewagte Spekulationen abschließt, die sich nach anfänglichen kleinen Erfolgen als verlustreich erweisen. Mehr als einmal muss ihn der Vater unter Hinzuziehung des eigenen Vermögens aus desolater Lage befreien. Als wieder einmal die Geschäftslage den Sohn an den Rand des Ruins treibt, rettet ihn die Heirat mit Anna, deren nicht unerhebliches Vermögen Carstens bislang verwaltete. Dennoch behält der Alte einen Teil von Annas Guthaben in Wahrnehmung seiner Treuepflicht zur Grundsicherung seiner Schwiegertochter und des Enkelsohnes ein. Heinrichs liederlicher und riskanter Lebenswandel führen den jungen Mann erneut in den drohenden Bankrott. Sowohl seiner Schwiegertochter als auch seinem Sohn schlägt Carstens die Herausgabe der Sicherheitsreserve ab. Daraufhin flieht Heinrich während einer tosenden Novembersturmflut offensichtlich in den Tod. Carstens Familienhaus als auch das von Annas Geld erworbene kleine Ladengeschäft am anderen Ortsende kommen unter den Hammer und der jahrzehntelang geachtete Carstens muss mit seiner Schwiegertochter und dem Enkel in die Armeleutegegend des Ortes ziehen um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Dort erlebt er, von einer Alterssenilität gezeichnet, umsorgt von seiner Schwiegertochter, doch noch ein bescheidenes Glück.

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