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On New Year¿s Eve, 1977, on a state visit to Iran, President Jimmy Carter toasted Shah Mohammad Reza Pahlavi, King of Kings, Light of the Aryans, Shadow of God on Earth, praising Iran as ¿an island of stability ¿ due to ¿your leadership and the respect and admiration and love which your people give to you.¿ Iran had the world¿s fifth largest army and was awash in billions of dollars in oil revenues. Construction cranes dotted the skyline of its booming capital, Tehran. The regime¿s feared secret police force SAVAK had crushed communist opposition, and the Shah had bought off the conservative Muslim clergy inside the country. He seemed invulnerable, and invaluable to the United States as an ally in the Cold War. Fourteen months later the Shah fled Iran into exile, forced from the throne by a volcanic religious revolution led by a fiery cleric named Ayatollah Khomeini. The ensuing hostage crisis forever damaged America¿s standing in the world. How could the United States, which had one of the largest CIA stations in the world and thousands of military personnel in Iran, have been so blind?
The spellbinding story Scott Anderson weaves is one of a dictator blind to the disdain of his subjects and a superpower blundering into disaster. Scott Anderson tells this astonishing tale with the narrative brio, mordant wit, and keen analysis that made his bestselling Lawrence of Arabia one of the key texts in understanding the modern Middle East. The Iranian Revolution, Anderson convincingly argues, was as world-shattering an event as the French and Russian revolutions. In the Middle East, in India, in Southeast Asia, in Europe, and now in the United States, the hatred of economically-marginalized, religiously-fervent masses for a wealthy secular elite has led to violence and upheaval ¿ and Iran was the template. King of Kings is a bravura work of history, and a warning.
Am Silvesterabend 1977, während eines Staatsbesuchs im Iran, stieß Präsident Jimmy Carter auf Schah Mohammad Reza Pahlavi, den ¿König der Könige¿, ¿Licht der Arier¿, ¿Schatten Gottes auf Erden¿, an und lobte den Iran als ¿Insel der Stabilität¿, dank ¿Ihrer Führung und dem Respekt, der Bewunderung und der Liebe, die Ihr Volk Ihnen entgegenbringt¿. Der Iran verfügte über die fünftgrößte Armee der Welt und schwamm in Milliardenhöhe an Öleinnahmen. Baukräne prägten die Skyline der boomenden Hauptstadt Teheran. Der gefürchtete Geheimdienst SAVAK hatte die kommunistische Opposition niedergeschlagen, und der Schah hatte die konservativen muslimischen Geistlichen im Land bestochen. Er schien unverwundbar und für die Vereinigten Staaten als Verbündeter im Kalten Krieg von unschätzbarem Wert. Vierzehn Monate später floh der Schah ins Exil, vertrieben durch eine heftige religiöse Revolution unter der Führung des charismatischen Geistlichen Ayatollah Khomeini. Die darauffolgende Geiselkrise schädigte Amerikas Ansehen in der Welt nachhaltig. Wie konnten die Vereinigten Staaten, die eine der größten CIA-Stationen der Welt und Tausende von Militärangehörigen im Iran stationiert hatten, so blind sein?
Scott Andersons fesselnde Geschichte erzählt von einem Diktator, der die Verachtung seiner Untertanen ignoriert, und einer Supermacht, die sich in eine Katastrophe stürzt. Er schildert diese erstaunliche Geschichte mit dem erzählerischen Schwung, dem bissigen Witz und der scharfsinnigen Analyse, die seinen Bestseller ¿Lawrence von Arabien¿ zu einem der Schlüsselwerke zum Verständnis des modernen Nahen Ostens gemacht haben. Die iranische Revolution, so argumentiert Anderson überzeugend, war ein ebenso welterschütterndes Ereignis wie die französische und die russische Revolution. Im Nahen Osten, in Indien, in Südostasien, in Europa und nun auch in den Vereinigten Staaten hat der Hass wirtschaftlich marginalisierter, religiös gläubiger Massen auf eine wohlhabende, säkulare Elite zu Gewalt und Umbrüchen geführt ¿ und der Iran diente als Beispiel. ¿König der Könige¿ ist ein bravouröses Geschichtswerk und zugleich eine Warnung.