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For a long time, Lucy Sante felt unsure of her place. Born in Belgium, the only child of conservative working-class Catholic parents who transplanted their little family to the United States, she felt at home only when she moved to New York City in the early 1970s and found her people among a band of fellow bohemians. Some would die young, from drugs and AIDS, and some would become jarringly famous. Sante flirted with both fates on her way to building an estimable career as a writer. But she still felt like her life was a performance. She was presenting a facade, even to herself.
Sante¿s memoir braids together two threads of personal narrative: the arc of her life, and her recent step-by-step transition to a place of inner and outer alignment. Sante brings a loving irony to her account of her unsteady first steps; there was much she found she still needed to learn about being a woman after some sixty years cloaked in a man¿s identity, in a man¿s world. A marvel of grace and empathy, I Heard Her Call My Name parses with great sensitivity many issues that touch our lives deeply, of gender identity and far beyond.
Lange Zeit fühlte sich Lucy Sante unsicher, wo sie hingehörte. Geboren in Belgien als einziges Kind konservativer, katholischer Eltern aus der Arbeiterklasse, die mit ihrer kleinen Familie in die USA auswanderten, fühlte sie sich erst zu Hause, als sie Anfang der 1970er-Jahre nach New York zog und in einer Gruppe von Bohemiens Gleichgesinnte fand. Einige starben jung an Drogen und AIDS, andere erlangten unerwarteten Ruhm. Sante spielte mit beiden Schicksalen, während sie sich eine beachtliche Karriere als Schriftstellerin aufbaute. Doch sie hatte immer noch das Gefühl, ihr Leben sei eine Inszenierung. Sie präsentierte eine Fassade, sogar sich selbst gegenüber.
Santes Memoiren verweben zwei Stränge ihrer persönlichen Erzählung: den Verlauf ihres Lebens und ihren schrittweisen Weg zu innerer und äußerer Harmonie. Sante beschreibt ihre unsicheren Anfänge mit liebevoller Ironie; sie erkannte, dass sie nach rund sechzig Jahren, in denen sie in einer Männerwelt gelebt hatte und sich in einer Männeridentität gefangen hielt, noch viel über das Frausein lernen musste. Ein Meisterwerk an Anmut und Empathie: ¿I Heard Her Call My Name¿ analysiert mit großer Sensibilität viele Themen, die unser Leben tief berühren, von der Geschlechtsidentität bis weit darüber hinaus.