Until I find you

disappeared children and coercive adoptions in Guatemala
Mediengruppe: Sachbuch
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Nolan, Rachel (Verfasser)
Verfasserangabe: Rachel Nolan
Jahr: 2024
Verlag: Cambrige, Harvard University Press
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In 2009 Dolores Preat went to a small Maya town in Guatemala to find her birth mother. At the address retrieved from her adoption file, she was told that her supposed mother, one Rosario Colop Chim, never gave up a child for adoption-but in 1984 a girl across the street was abducted. At that house, Preat met a woman who strongly resembled her. Colop Chim, it turned out, was not Preat's mother at all, but a jaladora-a baby broker.
 
Some 40,000 children, many Indigenous, were kidnapped or otherwise coercively parted from families scarred by Guatemala's civil war or made desperate by unrelenting poverty. Amid the US-backed army's genocide against Indigenous Maya, children were wrested from their villages and put up for adoption illegally, mostly in the United States. During the war's second decade, adoption was privatized, overseen by lawyers who made good money matching children to overseas families. Private adoptions skyrocketed to the point where tiny Guatemala overtook giants like China and Russia as a "sender" state. Drawing on government archives, oral histories, and a rare cache of adoption files opened briefly for war.
 
2009 reiste Dolores Preat in eine kleine Maya-Stadt in Guatemala, um ihre leibliche Mutter zu finden. An der Adresse, die sie in ihrer Adoptionsakte gefunden hatte, erfuhr sie, dass ihre vermeintliche Mutter, eine gewisse Rosario Colop Chim, nie ein Kind zur Adoption freigegeben hatte - doch 1984 war ein Mädchen gegenüber entführt worden. In diesem Haus traf Preat eine Frau, die ihr sehr ähnlich sah. Wie sich herausstellte, war Colop Chim gar nicht Preats Mutter, sondern eine Jaladora - eine Babyhändlerin.
 
Etwa 40.000 Kinder, viele davon indigener Herkunft, wurden entführt oder auf andere Weise gewaltsam von ihren Familien getrennt, die vom guatemaltekischen Bürgerkrieg gezeichnet oder durch die anhaltende Armut verzweifelt waren. Im Zuge des vom US-Militär unterstützten Völkermords an den indigenen Maya wurden Kinder aus ihren Dörfern gerissen und illegal, zumeist in den Vereinigten Staaten, zur Adoption freigegeben. Im zweiten Jahrzehnt des Krieges wurde die Adoption privatisiert und von Anwälten betreut, die gutes Geld damit verdienten, Kinder an Familien im Ausland zu vermitteln. Private Adoptionen nahmen rasant zu, sodass das kleine Guatemala als Herkunftsland sogar Länder wie China und Russland überholte. Die Studie stützt sich auf Regierungsarchive, mündliche Überlieferungen und einen seltenen Bestand an Adoptionsakten, die kurzzeitig während des Krieges geöffnet wurden.
Verfasserangabe: Rachel Nolan
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Nolan, Rachel (Verfasser)
Jahr: 2024
Verlag: Cambrige, Harvard University Press
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Systematik: Suche nach dieser Systematik FS.E, GR.OHF, GS.OL
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ISBN: 978-0-674-27035-0
Beschreibung: 309 Seiten
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Sprache: Englisch
Fußnote: Text: Englisch
Mediengruppe: Sachbuch

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