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In the years since #MeToo, misogyny, sexism and gender based violence have flooded the news and our social media timelines. Anti-privilege politics and intersectionality have entered the mainstream-systematically trolled on one end of the spectrum; embraced, to questionable ends, on the other. But what has this increased visibility entailed, other than the marketisation of the feminist struggle?
Feminism for the World argues that we have been witnessing an erasure of feminism as a long-term tradition, with its many conflicting histories and geographies of struggle elided and forgotten.
In this ground-breaking collection, eight leading international figures of contemporary feminism highlight feminist struggles and traditions from the Global South, presenting feminism as a project that is impossible without international solidarity from the West. In doing so they revive an authentic internationalism and propose paths for present and future generations.
Seit #MeToo beherrschen Frauenfeindlichkeit, Sexismus und geschlechtsspezifische Gewalt die Nachrichten und unsere sozialen Medien. Antiprivilegienpolitik und Intersektionalität sind in den Mainstream vorgedrungen - einerseits systematisch angefeindet, andererseits zu fragwürdigen Zwecken genutzt. Doch was hat diese gestiegene Sichtbarkeit außer der Kommerzialisierung des feministischen Kampfes bewirkt?
"Feminismus für die Welt" argumentiert, dass wir Zeugen einer Auslöschung des Feminismus als langjährige Tradition werden, dessen vielfältige, widersprüchliche Geschichten und Kampforte ausgeblendet und vergessen werden.
In diesem bahnbrechenden Sammelband beleuchten acht führende internationale Persönlichkeiten des zeitgenössischen Feminismus feministische Kämpfe und Traditionen des Globalen Südens und präsentieren Feminismus als ein Projekt, das ohne internationale Solidarität des Westens unmöglich ist. Damit erwecken sie einen authentischen Internationalismus zu neuem Leben und zeigen Wege für gegenwärtige und zukünftige Generationen auf.