In fast allen Haushalten gibt es Dinge, die nicht verwendet werden. Die noch da sind, weil man sie "irgendwann noch brauchen könnte" - obwohl man sie die letzten drei Jahre nicht gebraucht hat. Das Problem dabei: Je mehr Gegenstände als stumme Mitbewohner das Zuhause befüllen, umso eher entstehen Unordnung und ein nachweislich höherer Stresspegel.
In diesem Vortrag erklärt Anna Kirchmair, Minimalismus Mentorin aus Graz-Umgebung, warum wir trotzdem an unserem Besitz festhalten, und zeigt konkrete Strategien, wie man sich leichter von Dingen lösen kann. Der Schlüssel für nachhaltiges Ausmisten liegt in kleinen Schritten, die ohne Überforderung und auch bei einem vollen Alltag umsetzbar sind. Jede:r Besucher:in wird sich aus dem einstündigen Input Tipps mitnehmen, die noch am selben Abend zuhause umgesetzt werden können.
Leitung: Als Kind hat Anna Kirchmair sehr selten Freundinnen eingeladen. In der Wohnung lebten nämlich neben ihrer sechsköpfigen Familie auch Unmengen an Klimbim und Krempel. Nach dem Auszug von zuhause schlug sie die entgegengesetzte Richtung ein: Nur mehr Dinge besitzen, die sie gern mag und wirklich verwendet - das war das erklärte Ziel. Seit 2019 bezeichnet sie sich als Minimalistin, seit 2024 zeigt sie anderen Menschen, wie sie sich von überflüssigem Besitz trennen können. Das Credo dabei: Die besten Dinge im Leben sind keine Dinge.