Renate Hofer und Josy Lux berichten von belastenden Lebensphasen, geprägt von Unsicherheit, Kontrolle und Gewalt, sowie von dem Mut, diese Situationen zu verlassen. Ihre Geschichten zeigen, wie schwierig dieser Ausbruch ist, aber auch, welche Kraft daraus entstehen kann.
Heute setzen sie sich aktiv dafür ein, das Schweigen rund um Gewalt an Frauen zu brechen. Sie machen deutlich, wie wichtig es ist, hinzusehen, zuzuhören und Betroffene ernst zu nehmen. Gleichzeitig thematisieren sie die oft fehlende Unterstützung und die Schuldzuweisungen aus dem Umfeld, mit denen viele Frauen auch nach einer Trennung konfrontiert sind.
Der Workshop ist zweigeteilt: Im ersten Teil erzählen beide ihre persönlichen Geschichten, im zweiten Teil führen sie gegenseitige Interviews. Ziel ist es, die Bedeutung von Austausch und Kommunikation hervorzuheben und Bewusstsein für Gewaltstrukturen zu schaffen.
Abschließend werden die Teilnehmer:innen eingeladen, sich aktiv einzubringen. Der Workshop möchte Mut machen, die eigene Stimme zu erheben und gemeinsam dazu beizutragen, Gewalt sichtbar zu machen und zu durchbrechen.
Leitung
Josy Lux ist eine selbstbewusste Frau über 40, die nach einer von Unsicherheit, Mobbing und einer gewaltgeprägten Beziehung belasteten Vergangenheit den Mut fand, ihr Leben grundlegend zu verändern. Heute lebt sie selbstbestimmt, hat eine Ausbildung abgeschlossen und setzt sich dafür ein, anderen Mut zu machen, für sich selbst einzustehen.
Renate Hofer lebt seit 2002 in Graz und ist Sozialpädagogin. Ihre eigene Lebensgeschichte ist von Gewalterfahrungen bis hin zu einem Femizidversuch geprägt. Heute engagiert sie sich intensiv gegen Gewalt an Frauen, teilt ihre Erfahrungen und ermutigt Betroffene, ihre Stimme zu erheben und das Schweigen zu brechen.