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01.12.2026

Vor.Stadt.Geschichten Vol. 4 - Vortrag von Susanne Lamm: Wo versteck(t)en sich in Gries und Puntigam archäologische Fundplätze?

17:30 - 19:00
Vortrag

In dieser nun zum vierten Mal durchgeführten Vortragsreihe in den Zweigstellen der Stadtbibliothek werden spannende Aspekte der Stadtgeschichte behandelt.

Wie hat sich die gebaute Stadt im 19. Jahrhundert verändert? Wie gelang es, die Wasserqualität der Mur zu verbessern? Wie haben die Menschen im Graz der 70er gefeiert? Wie stark war Graz von der Spanischen Grippe betroffen? Antworten darauf und noch viele weitere Fragen werden gemeinsam diskutiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung
unbedingt erforderlich.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Graz Museum und dem Stadtarchiv Graz.

Vortragende

Bernhard Bachinger ist Historiker und Kurator in Graz und absolvierte das Studium der Geschichtswissenschaften in Innsbruck und Graz. 2016 promovierte er an der Abteilung für Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie Graz mit Studien- und Forschungsaufenthalten in Berlin, Sofia und Freiburg/Breisgau. Von 2011 bis 2021 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (Programmlinienleitung Weltkriege ab 2018) und seit 2021 als Kurator im Graz Museum. Forschungsschwerpunkte: Südosteuropäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Erster Weltkrieg, Österreichische Zeitgeschichte, Grazer Stadtgeschichte.
Gemeinsam mit Catalin Bezt hat er die Ausstellung „Morgen war alles besser. Im Graz der 70er“ im Graz Museum kuratiert.

Elisabeth Berger leitet die Abteilung Sammlungen im Graz Museum und ist für die Provenienzforschung und das Sammlungsmanagement im Graz Museum zuständig. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Geschichte der Habsburgermonarchie, Militärgeschichte in der Erweiterung und Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte.

Catalin Betz hat 2020 ihren Master in „Social Design – Arts as Urban Innovation“ an der Universität für angewandte Kunst in Wien absolviert und an der Neugestaltung des Fritzi-Massary-Parks unter Einbeziehung der Anrainer*innen in Wien mitgearbeitet. Seit 2021 arbeitet sie erst als kuratorische Assistentin, später als Kuratorin am Graz Museum. Gemeinsam mit Bernhard Bachinger hat sie die Ausstellung „Morgen war alles besser. Im Graz der 70er“ im Graz Museum kuratiert.

Wolfram Dornik, seit 2015 Leiter Abt. Stadtarchiv Graz und 2020-2025 auch der Abt. Sammlungen des Graz Museums der Stadtmuseum Graz GmbH. 2003-2015 Researcher und Kurator am LBI für Kriegsfolgenforschung Graz-Wien-Klagenfurt, 2012-2015 wiss. Leiter des Heimat.Museum im Tabor Feldbach. 1997-2003 Studium der Geschichte und Fächerkombination an der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Stadt- und Regionalgeschichte in der Steiermark, Osteuropa im Ersten Weltkrieg, Zweite Republik Österreichs, digitale Erinnerungskulturen. Letzte Publikation: Graz Biografie. Geschichte einer Stadt (mit Beiträgen von Georg Tiefengraber und Otto Hochreiter), Graz 2022 (Residenz Verlag).

Angela Fink, Studium der Soziologie und Kunstgeschichte in Graz und Waterloo/Cda, zertifizierte Fachkraft für Leicht Lesen, am Graz Museum als Vermittlerin, Kuratorin, Leiterin des Publikumsservices sowie als Inklusionsbeauftragte tätig.

Susanne Lamm studierte Klassische Archäologie (Schwerpunkt Provinzialrömische Archäologie) und Deutsche Philologie an der Universität Graz. Ihre Dissertation 2011 befasste sich mit der römischen Villa von Grünau (Weststeiermark). Seit 2011 ist sie als selbstständige Archäologin in den Bereichen Forschung (Fundaufarbeitungen) und Vermittlung (Science to public; Podcast „Artefakte erzählen“) tätig. 2008-2023 war sie Lehrbeauftragte am Institut für Antike (ehem. Archäologie) der Universität Graz mit Kursen zum wissenschaftlichen Arbeiten, zur Austria Romana, der Völkerwanderungszeit, römischen Villen und den Nordwestprovinzen. 2021-2022 war sie Mitarbeiterin der Archäologiefirma Novetus. Seit November 2022 leitet sie die Stadtarchäologie am Graz Museum.

Claudia Mühlbacher beschäftigt sich aktuell mit ihrer Dissertation an der Uni Graz mit dem Thema „Eine geschlechterhistorische Analyse von Kinderlosigkeit und Mutterschaft im Diskurs der Frauenbewegung um 1900 in der Habsburgermonarchie“. Davor widmete sie sich mit ihrer Masterarbeit der Geschichtswissenschaft bereits der „Kindheit in Graz zwischen Kriegsende und Spanischer Grippe 1918/19. Ein mikrogeschichtlicher Blick auf das ehemalige Anna-Kinderspital“. Seit 2025 ist Mühlbacher im Stadtarchiv Graz beschäftigt sowie von 2023 bis 2025 als studentische Mitarbeiterin im Universitätsarchiv Graz. Von 2008 bis 2019 war sie Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin am LKH Univ. Klinikum Graz.

Antonia Nussmüller studierte Germanistik, Komparatistik und Digitale Geisteswissenschaften in Graz und Wien. Im Graz Museum ist sie für den Stabstellen-Bereich “Digitale Museumspraxis” zuständig und begleitet unterschiedliche digitale Projekte (z.B. Postkartensammlung Online, Becoming Urban, 360 Graz digital). Seit 2019 betreut sie die gemeinschaftliche Online-Sammlung topothek Graz und lädt in Kooperation mit Grazwiki einmal im Monat zum “Graz in alten Ansichten Stammtisch” an unterschiedlichen Orten in der Stadt ein. Sie ist Kuratorin der seit Oktober 2026 in der Tennenmälzerei gezeigten partizipativen Ausstellung zu Reininghaus.

Robert Tendl wurde am 16. Mai 1974 in Graz geboren. Aufgewachsen und nach wie vor wohnhaft im 5. Grazer Gemeindebezirk (Gries). Studium der Philosophie in Graz. Von 2005 bis 2011 am Universalmuseum Joanneum tätig, ab 2010 am Graz Museum, vorrangig im Bereich der Kulturvermittlung. Daneben vor allem auch aktive und passiv-aktive Beschäftigung mit Musik und ab 2018 Jazz-Journalist für die Kleine Zeitung.

 

   

Termine
8
Ort
Süd - Lauzilgasse
Verfügbare Plätze
75
Anmeldung ab: 01.08.2026 08:00
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Vor.Stadt.Geschichten Vol. 4