Renate Hofer (52) hat sich trotz Gewalterfahrung in der Kindheit und eines Femizidversuchs in der Beziehung zu einem wichtigen Schritt entschieden: Sie bricht das Schweigen.
In ihrer Rolle als Sozialpädagogin hat sie sich in den letzten Jahren mit großem Engagement dem Thema „Gewalt gegen Frauen“ gewidmet und sich dabei insbesondere mit dem „Leben nach Gewalttaten“ auseinandergesetzt. Ein weiterer Aspekt in diesem Zusammenhang sind die Tatsachen, dass täglich eine Vielzahl von Frauen physischen und psychischen Übergriffen ausgesetzt sind und es oft unmöglich erscheint, dieser Gewaltspirale zu entkommen.
Darüber hinaus suchte sie auch den Kontakt zu dem damaligen Ermittler ihres Falles, Chefinspektor Herrn Kiesl. Durch den Austausch haben sie schließlich zueinander gefunden und beschlossen, ihr gemeinsames Wissen weiterzugeben. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, gewaltpräventive Anstöße zu geben, um die Stärkung von Gemeinschaften, insbesondere für Frauen, zu fördern.
Das Bestreben gilt der Unterstützung aller Frauen, die bereits Opfer von Gewalt geworden sind und sich eine positive Veränderung wünschen. Renate Hofer und Herr Anton Kiesl sind sich einig, dass es notwendig ist, gemeinsam Möglichkeiten zu suchen, um aus dieser gewaltsamen Spirale auszubrechen.
„Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.“ Mahatma Gandhi
Eine Veranstaltung im Rahmen der Orange the World Kampagne gegen Gewalt an Frauen