Stadtbibliothek Graz
Medien der Südwind-Infothek Stadtbibliothek Graz Nord

Newsletter

Der Newsletter informiert Sie über bevorstehende Veranstaltungen.

Newsletter Anmeldung

Kulturserver

Informationen zu: Kulturkalender, Kultur A - Z und dem Kulturamt

kultur.graz.at

Der Zentaur im Garten

Roman

Belletristik

Einheits Sachtitel:
O centauro no jardim (dt.)

Standort:

Verfasser:
Scliar, Moacyr

Verfasser Angabe:
Moacyr Scliar. Aus dem Portug. von Karin von Schweder-Schreiner

Personen:
Schweder-Schreiner, Karin von [Übers.]

Schlagwörter:

Verlag:
Hoffmann u. Campe

Erscheinungsort:
Hamburg

Jahr:
2013

Umfang:
286 S.

Auflage:
1. Aufl.

ISBN:
978-3-455-40459-3

Inhalt:
Ganz in der Tradition lateinamerikanischer Literatur steht dieser hochgerühmte Roman, dessen Übersetzung in den achtziger Jahren erschien. Scliar erzählt mit großer Fabulierlust die unglaubliche Geschichte von Guedali Tartakovsky. Als Zentaur geboren, ist der Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in Brasilien in doppelter Hinsicht fremd. Guedali sucht Trost in Büchern, bis ihn die Abenteuerlust packt und er sich auf eine tollkühne Reise macht.
Eine großartige Wiederentdeckung.

Guedalis Vermutung, dass ein gefährliches Leben gleichsam ein intensiveres ist, bewahrheitet sich aufs schönste. Nach allerlei Eskapaden, darunter ein kurzfristiger Aufenthalt beim Zirkus, wo man den Zentauren als Attraktion begrüßt, bis man bemerkt, dass er echt ist, trifft Guedali tatsächlich auf ein weibliches Pendant. Tita wird zu seiner Gemahlin, und alles könnte gut sein, wäre sie nicht von dem Wunsch besessen, sich ihres Pferdeparts zu entledigen. Tragikomisch beschreibt Scliar das Schicksal der Außenseiter und nutzt die Sicht des Zentauren zur Verfremdung des Alltäglichen. Auf vergnügliche Weise macht er dadurch die Erfahrungen all jener greifbar, die der Norm nicht entsprechen. Ein überbordender Roman voller Phantasie, Philosophie und Erotik.

BenutzerInnen, die dieses Medium interessierte, haben auch folgende Medien entliehen:

Der Hund aus Terracotta
Der Winterkönig
Tod im Palazzo
Wer Dornen sät
Die Apothekerin
Die stumme Herzogin
Gott schütze dieses Haus